Du spürst sofort, ob jemand gut oder schlecht drauf ist – lange bevor er ein Wort über seine Stimmung verliert. Der Grund: Gedanken und Worte tragen Energie, und die wirkt auf dich und auf alle um dich herum. In einem aktuellen Video zeige ich dir, wie du diese Energie ganz bewusst für dich nutzt.
Unsere Augen nehmen nur einen kleinen Teil der Lichtwellen wahr, und trotzdem existiert der Rest. Mit Gehirnwellen ist es ähnlich: Wir können sie messen, sehen können wir sie nicht. Für mich heißt das, dass Gedanken und Emotionen eine echte, spürbare Energie sind – deshalb merkst du die Stimmung in einem Wartezimmer, in dem alle genervt sind, sofort. Auch Wörter geben eine bestimmte gedankliche Energie ab.
Deshalb rate ich dir, negative Wörter im Alltag möglichst zu vermeiden, selbst wenn du sie nur aus Spaß sagst. Besonders harte Begriffe tragen eine sehr schwere Energie, die du bewusst mit etwas Positivem ausgleichen solltest. Nach meiner Erfahrung gilt dabei leider in beide Richtungen: Positive Energie kann negative überstrahlen, aber negative Energie eben auch die positive.
Der zweite Hebel ist deine Körpersprache. Probier einmal ein Experiment: Lächle 20 Sekunden am Stück, ganz natürlich und ohne die Mundwinkel zu verkrampfen. Dein Körper hat gelernt, dass er glücklich ist, wenn du lächelst – nach etwa zehn bis zwanzig Sekunden wird Dopamin ausgeschüttet, und du fühlst dich tatsächlich besser. Dazu kommt die Siegerpose: Stell dich vor den Spiegel, reiß die Arme hoch und lächle. Das ist körperlich in uns verankert, wir zeigen diese Geste seit jeher, wenn wir etwas geschafft haben.
Gerade in einer schlechten Phase neigen wir dazu, negativ zu denken und zu reden, und da kommst du nur heraus, wenn du dich bewusst für das Positive entscheidest. Antworte künftig auf die Frage, wie es dir geht, mit „bombastisch“ oder „phänomenal“ statt mit „na ja, wie immer“. Das hat nichts mit Arroganz zu tun: Ein Gewinner ist für mich jemand, der selbstbewusst ist, Dinge erschaffen kann und andere mit nach oben zieht.