Wie geht es dir? Die meisten antworten automatisch mit „Ganz gut“, „Muss ja“ oder sogar mit einem Fluch – ohne zu merken, was sie sich damit selbst einreden. Ich bin überzeugt: Deine Sprache ist eine der wichtigsten Grundlagen für dein Leben, und in diesem Video erkläre ich dir, warum du sie nie unterschätzen solltest.
Die Worte, die du verwendest, beeinflussen stark, wie dein Gehirn funktioniert und auf Dinge reagiert – das ist der Kerngedanke hinter dem Neurolinguistischen Programmieren. Es fängt bei Kleinigkeiten an: Wie antwortest du auf die Frage, wie es dir geht? Ich rate dir, hier die positivsten Worte zu wählen, die dir einfallen, etwa phänomenal, fantastisch oder wunderbar.
Vielleicht denkst du, das sei gelogen, wenn es dir gerade nicht gut geht. Aus meiner Sicht ist es eine Entscheidung: Je öfter du etwas aussprichst, desto eher wird es zu deiner Realität. Probiere es sofort aus und sag dir laut, dass es dir fantastisch geht, und achte darauf, wie du dich dabei fühlst.
Ich selbst kann nicht richtig laufen und habe oft Schmerzen. Ich könnte also jeden Tag sagen, dass alles schlimm ist. Aber das wäre nur meine Interpretation, und ich habe es selbst in der Hand, wie es mir geht. Gesunde Menschen können schwer depressiv sein, und schwer kranke Menschen können überglücklich sein, weil sie sich dazu entscheiden.
Ein weiterer Tipp: Verwende möglichst keine Verneinungen. Sag „Ich bin glücklich“ statt „Ich bin nicht unglücklich“, denn dein Unterbewusstsein hört vor allem das Wort unglücklich. Teste es, indem du zehnmal hintereinander „Ich bin überglücklich“ sagst und danach zehnmal die verneinte Version. Der Unterschied ist sofort spürbar, denn Wörter tragen Schwingung und Energie.