Viele Menschen, die zu mir ins Coaching kommen, stecken gerade in einer Situation, die sich schwer anfühlt. Und fast alle haben eines gemeinsam: Sie gehen viel zu hart mit sich selbst ins Gericht. In meinem aktuellen Video möchte ich dir deshalb noch einmal ganz bewusst Mut zusprechen.
Es ist völlig egal, was du selbst als schwierige Situation einordnest. Wenn dir etwas aktuell schwerfällt, dann ist das in Ordnung. Ich wünsche mir, dass du dir in so einer Phase mehr Selbstliebe erlaubst, dir selbst vergibst und dir etwas Gutes tust, statt dich innerlich fertigzumachen.
Dazu gehört, den Grief Cycle wirklich zu durchlaufen. Bleib nicht zu lange in der Ablehnung und in der Aggression hängen. Und ignoriere deine Gefühle nicht, gerade wenn sie sich schlechter anfühlen. Sie dürfen da sein – sie wollen gesehen werden, damit sie weiterziehen können.
Bleib dabei so positiv, wie es dir möglich ist. Wer gerade in einer schweren Phase den Glauben an das Gute behält, hat immer jemanden an seiner Seite: den guten Glauben. Dazu kommt ein zweiter Gedanke, der mir persönlich viel Halt gibt: Die Nivellierungskräfte des Universums gleichen schlechte Phasen aus – meistens durch richtig gute, und oft um ein Vielfaches.
Wichtig ist, dass du die positive Seite nicht überbewertest. Ich selbst hatte einmal ein Auto, das ich völlig überhöht habe, und es ist abgebrannt. Für mich war das eine Erinnerung daran, dass energetisch jede Überbewertung irgendwann ausgeglichen wird. Wenn du Dinge und Situationen gelassener betrachtest, brauchst du diesen Ausgleich nicht in Form eines Verlustes.