Viele Menschen, die in eine schwierige Situation geraten, ignorieren sie einfach – und genau das macht später alles noch unangenehmer. In einem aktuellen Video gebe ich dir eine konkrete Anleitung, wie du schwere Phasen bewusst durchlebst, statt in ihnen steckenzubleiben.
Der erste und wichtigste Schritt klingt banal, ist es aber nicht: Tu dir selbst etwas Gutes. Das kann ein Treffen mit Freunden sein, ein Film, den du dir schon lange ansehen wolltest, oder einfach eine bewusste Auszeit. Genau diese kleine Distanz gibt dir den nötigen Raum, um eine schwierige Situation überhaupt verarbeiten zu können.
Ein zentraler Baustein ist außerdem, den sogenannten Stress-Cycle bewusst zu Ende zu bringen: Auf Ablehnung folgt Aggression, dann Frustration – und erst danach Akzeptanz. Wenn du eines dieser Gefühle unterdrückst, staut sich das an und belastet dich später unbewusst weiter. Fühle das Gefühl, statt es wegzudrücken – das ist der Mechanismus, der dich wirklich weiterbringt.
Genauso wichtig: Hör auf, anderen die Schuld zu geben. Sobald du Verantwortung übernimmst, statt jemandem die Schuld zuzuschieben, gewinnst du die Kontrolle zurück – und nur mit Kontrolle kannst du etwas verändern. Genauso hilfreich ist es, bewusst positiv zu bleiben, auch wenn das in einer schweren Phase nicht leichtfällt: Negativität macht die Situation aus meiner Erfahrung nur noch größer.
Achte außerdem darauf, nicht in eine Abwärtsspirale zu rutschen, in der ein Rückschlag den nächsten nach sich zieht, weil du selbst immer negativer wirst. Nimm dir bewusst Abstand, um die Situation von außen zu betrachten, sei nachsichtig mit dir selbst – und vergib dir für Dinge, die nicht perfekt gelaufen sind. Das ist am Ende gelebte Selbstliebe.