Wenn du aktuell das Gefühl hast, von nichts wirklich inspiriert zu sein, fehlt dir wahrscheinlich dein Warum. In einem aktuellen Video nehme ich dich Schritt für Schritt mit, wie du herausfindest, was dich wirklich antreibt.
Der erste Schritt ist, dich zu fragen, was dich inspiriert – ganz ohne zu bewerten, ob dieses Ziel überhaupt erreichbar ist. Schreib dir eine Liste von allem, was dieses Kitzeln in dir auslöst, für das du gerne arbeiten würdest. Danach kommt der entscheidende Teil: nachfühlen, welcher dieser Punkte wirklich echt ist – und welcher nur dazu dient, anderen etwas zu beweisen.
Genau hier liegt eine wichtige Erkenntnis: Sobald du dein Warum erreicht hast, verliert es oft seine Kraft. Sportler, die olympisches Gold gewinnen, rutschen danach nicht selten in eine sogenannte Gold-Medal-Depression, weil sie ihr Lebensziel erreicht haben und plötzlich keine Richtung mehr spüren. Ein Warum ist also nichts Endgültiges – es darf und wird sich im Leben verändern.
Bei mir war es lange Zeit ein bestimmtes Traumauto: Ich habe hart dafür gearbeitet, es mir geholt – und danach gemerkt, dass meine Energie und Freude einfach weg waren. Materielle Dinge haben mich danach kaum noch inspiriert. Was mich stattdessen wirklich antreibt, ist, Menschen mit dem, was ich selbst durchgemacht habe, weiterzuhelfen.
Ein hilfreicher Test dafür, ob ein Warum wirklich echt ist: Frag dich, was du auch ohne Bezahlung tun würdest. Wenn du auf diese Frage eine ehrliche Antwort findest, bist du deinem echten Warum meist schon sehr nah – und genau das ist der Kompass, der dich langfristig trägt, auch wenn sich einzelne Ziele unterwegs verändern.